Ideal ist es, die Dinge so einfach zu gestalten, dass sie inhaltlich und zeitlich Bestand haben. Formale Zurückhaltung und die Einheitlichkeit der Materialien liegen in diesem Bekenntnis begründet, weil für uns Sinnfälligkeit ein kategorischer Imper ist.

Wir wollen ein Haus so selbstverständlich wie möglich gestalten, es zur Hülle für die Vielfalt des menschlichen Daseins dauerhaft ausbilden. Expressionistische Formen, die nur der künstlerischen Willkür entspringen, ohne Bezug zur Nutzung, Konstruktion und Gebrauchstüchtigkeit, versuchen wir durch kritische Distanz zu aktuellen Architekturerscheinungen zu meiden. Von den Medien wird diese tradierte Einfachheit zur „neuen“ Einfachheit umetikettiert. Der auf die Spitze getriebene Purismus, der sich in den Zeichnungen durch Informationsverweigerung und in den Bauten durch eine allzu herbe Kargheit ausdrückt, bleibt uns jedoch fremd.

Architekten Spiekermann
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